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29.04.11


 

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"Tanz ist ein Telegramm an die Erde mit der Bitte um die Aufhebung der Schwerkraft" - Fred Astaire.

 

 

Erlebnisbericht der Orienta-Gala 2006

Es war am 11.11. soweit (Frankfurt Helau ! J). Diesmal waren mein Mitstreiter und ich sogar auf der Messe und haben uns schonmal den Vorentscheid des Nachwuchswettbewerbs angesehen. Auch wenn dieser Besuch wohl zu meinen peinlichsten Auftritten überhaupt zählt, hatte ich schon nach diesem Durchgang eine eindeutige Favoritin, die schon erste Eindrücke bei mir hinterließ. Na gut, danach haben wir uns ein bisschen in Frankfurt herumgetrieben und dank meiner Fahrkünste einiges gesehen. Nach dem Abendessen ging's dann wieder nach Enkheim zur lang erwarteten Gala. Nach der obligatorischen Verspätung ging's dann wieder gemach los, aber es wurde ziemlich schnell richtig gut, was an vielen guten tänzerischen Darbietungen und vor allem an der Live-Musik lag. Die Band mit einigen Musikern und Musikerinnen aus Nordafrika und dem nahen Osten machte nämlich richtig gute Stimmung. Und dann kam die Finalrunde des Nachwuchswettbewerbs ... und wie drücke ich das jetzt am Besten aus ... ich habe noch nie eine so bezaubernde, geschweige denn eine so eine Emotionen auslösende Tänzerin wie die Gewinnerin des Orienta Nachwuchswettbewerbs 2006, Anahita gesehen ! Mit ihrem strahlenden Lächeln, ihren funkelnden Augen, ihrem tollen Kostüm und nicht zuletzt durch ihre Art zu tanzen erinnerte sie an eine orientalische Prinzessin, wie man sie sich in einem Märchen aus 1001 Nacht vorstellt. Ich muss ganz ehrlich zugeben, daß ich mich ein wenig viel "verkuckt" hatte. Der Tanz der dritt platzierten Delana war auch total mitreisend und schön, um die Anderen mal nicht zu vergessen, wohingegen die Darbietung der zweit platzierten Tänzerin weniger Wirkung auf mich hatte auch wenn sie bei ihrem Tanz mit einem Säbel große akrobatisches Können präsentierte. Das nur mal um vor lauter "Geschwärme" nicht die anderen Tänzerinnen zu vergessen J. Der Rest der Veranstaltung war zwar extremst gut, was an u. A. auch an den Performances von Tänzerinnen wie Nur El Zaman oder Sylka Rubina lag, aber irgendwie sah ich in meinem Unterbewusstsein immer eine ganz andere Tänzerin, als die die wirklich gerade tanzte. Irgendwie verrückt ! Denn Schlusspunkt oder das Highlight des Abends setzte dann u. A. Tänzerin Ayun, live musikalisch begleitet von der orientalischen Band. Na ja und so wurde es dann doch wieder Mitternacht bis wir die Heimreise antreten konnten, bei der ich zwar physisch müde aber psychisch voll da war, was sich noch bis tief in die Nacht hinzog. Am Tag darauf konnte ich nur schwer nicht an Tänzerin Anahita denken. Ich hätte nie gedacht, dass mich mal eine Bauchtänzerin oder auch ein Tanz so emotional berühren könnten ! Aber man erlebt doch immer wieder etwas Neues.

(Text: Sebastian Krüger)

 

Café Oriental am 15.12.2007 in Frankfurt-Hausen

Am 15.12.2007 war es mal wieder soweit. Meine Schwester und ich machten uns auf den Weg nach Frankfurt-Hausen zur Orientalischen Show „Café Oriental“ in der PUT-Eventbühne in einer ehemaligen Brotfabrik. Dafür, dass ich es mir nur schwer vorstellen konnte, dass sich mitten in Hausen eine alte Brotfabrik oder gar eine Eventbühne befindet, nachdem ich die Lokalität in Google Earth und Google Maps gesucht hatte, hatten wir das Ganze doch relativ schnell gefunden. Die PUT-Eventbühne ist nun eine relativ kleine Lokalität mit eher Café-Atmosphäre, mit Tischen, einer kleinen Bar und einer kleinen, von jeder Mann (oder Frau J) gut einsehbaren Bühne. Zuschauermäßig hatten etwa 60 Personen Platz (waren aber nur 30 da) und ich war natürlich wieder einer von nur einer Hand voll männlicher Mitstreiter . Mit leichter Verspätung begann das Programm um 20:15 Uhr passenderweise mit dem Titel Café Oriental , gesungen von Bill Ramsey. Als allerdings anschließend der Nikolaus die Bühne betrat, fragte ich mich ehrlich gesagt, ob ich in der richtigen Veranstaltung sitze (beim Einlass dachte übrigens auch erst einer der Verantwortlichen wir hätten die falschen Karten). Aber als dieser dann die Veranstalterin Sho’ira aus dem Sack zauberte, zerschlugen sich diese Ängste sofort wieder. Nach ein paar einführenden Worten begann die Show mit der griechischen Tanzgruppe Zorbas, die zu sechst über die Bühne „wirbelten“ und doch das Ein- oder Andere Mal dem Vorhang oder der Bühnenkante gefährlich nahe kamen. Nach diesem furiosen Auftakt kam der Nikolaus, diesmal in zivil, in seiner Funktion als Moderator des Abends wieder zum Vorschein. Nach einer die ganze Atmosphäre aufheiternden kleinen Zaubereinlage kündigte er, ich möchte sagen, das Highlight des Abends an, nämlich Tänzerin Sho’ira mit einer Fantasy-Performance als „Engel“ mit Flügeln und brennenden Kerzen auf dem Kopf balancierend ganz in weiß. Auch wenn das „Blacklight“ etwas verspätet angeschaltet wurde, das dem ganzen noch mehr Mystik verlieh, war Sho’iras Auftritt schon fast atemberaubend. Nach einer erneuten Zaubereinlage des Moderators, bei der er nun auch vermehrt die Zuschauer der ersten Reihen mit einbezog (der Nachteil, wenn man ganz vorne sitzt J), präsentierte Tänzerin Karima Monaim einen 10 minütigen Raks Sharki, bei dem sie auch gerne mal die Bühne verließ und im Zuschauerraum tanzte. Nach dieser tollen Performance betrat die Tribalgruppe Shivasa die Bühne, und was soll ich sagen, auch wenn ich heute immer noch behaupte, dass ich mit dem Tribal- Style nicht soviel anfangen könnte (bin eher ein Freund der glitzernden Kostüme), fand ich diese Darbietungen trotzdem wieder sagenhaft. Lustigerweise verließen die Tänzerinnen nicht die Bühne durch den Vorhang, sondern via Zuschauerraum durch die Toilettentür (die auch zum Restaurant nebenan führt J). Nach einer nun folgenden 15 minütigen Pause und einem erneuten Interlude von Bill Ramsey begann der zweite Showteil. Diesen eröffnete wieder die griechische Tanzgruppe Zorbas, und dieses Mal kamen sie dem Vorhang noch gefährlich näher. Dem folgte der Tänzer Shaadan mit einem Saidi, mit live- Trommel-Begleitung. Man kann sagen, dass er das Publikum förmlich mitriss und einen weiteren Höhepunkt setzte. Im Anschluss tanzte erneut die Tribalgruppe Shivasa, die diesmal durch ein etwas unförmiges, hölzernes Omega die Bühne betrat, was, wie sich später herausstellte J, das Feuerrad Shivas darstellte. Den Schlusspunkt und den letzten Höhepunkt der Show setzte Tänzerin Karima Monaim mit einem Baladi im Zuschauerraum; allerdings weigerte sich meine Schwester sich von ihr zum mitklatschen animieren zu lassen (meine Schwester saß „taktisch“ auch unklug) J. So ging der Abend zu Ende und wir machten uns auf den 40 km langen Weg wieder Richtung Heimat. Als Fazit kann man sagen, dass ich mittlerweile viel mehr Gefallen an den Shows in „kleinerem Rahmen“ finde als an den großen Galas, die ich bis jetzt besucht hatte, und dass trotz einiger kleinerer Pannen, der Abend doch mal wieder ein Highlight war.

(Text: Sebastian Krüger; korrigiert von Sho'ira / auch zu lesen auf:http://www.puteventbuehne.de/sites/presse.html)

 

Erlebnisbericht Orientalische Nacht im Zoo Frankfurt 2007

Am 5.5.07 war es mal wieder soweit. Mit ca. 10-minütiger Verspätung starteten mein schon oft zitierter Freund und ich in Richtung Frankfurt. Die Verkehrssituation war annehmbar, nur mein kleines Autochen schluckte mal wieder Benzin wie ein Großer. Zuerst ging's zu Kentucky Fried Chicken abendessen und dann auf die Suche nach einem Parkhaus. Nachdem das Parkhaus auf der Borsigallee nur bis 24 h auf hatte, beschlossen wir einfach auf gut Glück Richtung Zoo zu fahren, da die mir vorgelegenen Karten und Stadtpläne nicht sehr aussagekräftig waren, was Parkplätze in der Nähe des Zoos anging. Aber dann tauchte doch vor uns ein Schild mit „Parkhaus Zoo“ in Lebensgröße auf und dort war auch noch genug Platz für uns. Allerdings war es schon nach 19 Uhr und auf dem Programm auf der Zoo-Homepage stand, dass die Bauchtanzshow schon gegen 19 Uhr beginnen sollte. Also ging's dann strammen Schrittes in Richtung Zoo. Dort angekommen stellten wir zu unserer Verwunderung fest, dass von all den Programmpunkten irgendwie noch gar nichts stattfand bzw. noch im Aufbau war. Die orientalischen Zelte standen zwar schon inklusive Einrichtung aber die orientalische Band war immer noch beim Soundcheck, was sich für nicht dem französischen mächtigende Ohren doch etwas „strange“ anhörte (Un, un, un J). Also, trotteten wir etwas verdutzt umher und fanden zumindest auch andere Besucher, die ebenfalls die angeblich schon seit 19 Uhr laufende Bauchtanzshow suchten. Nachdem uns ein Mitarbeiter des Zoos auch nicht so wirklich weiterhelfen konnte, wir aber mittlerweile eine kleine Bühne etwas abseits der anderen orientalischen Aufbauten gefunden hatten, beschlossen wir einfach mal zu warten und taten das, was man normalerweise im Zoo anstellt, nämlich Tiere anschauen. Also ging's erstmal zu den Robben und zu Tiger und Löwe.

 

 

Da aber Tiger und Löwe und die Rostkatze (so was gibt’s wirklich J) schon irgendwie den Feierabend eingeläutet hatten gingen wir dann doch zurück Richtung kleiner Bühne und suchten uns ein nettes Plätzchen. „Bewaffnet“ mit zwei Flaschen Cola fingen wir an über solch zoologische Fragestellungen zu diskutieren, ob es für die Tiere des Zoos nicht sehr stressig sein könnte bis tief in die Nacht diesen ganzen „Krach“ zu ertragen, da es doch sonst ab 20 Uhr ruhig im Zoo ist. Nach ca. einer halben Stunde „people-watching“ (was sehr oft noch viel interessanter ist als Tiere im Zoo zu betrachten, kann ich euch sagen, auch wenn ich eigentlich ein angehender Geowissenschaftler bin J) merkten wir, dass sich einige Frauen mit Trollies u.Ä. bewaffnet Richtung dem kleinen Pavillion hinter der Bühne aufmachten und als ich unter ihnen Tänzerin Djamila erkannte gingen wir mal davon aus, dass es endlich losging. Und das tat es dann auch J. Nur musste ich mit erschrecken feststellen, dass ich meine DigiCam im Auto hatte liegenlassen und ich wollte doch so gerne mal ein paar schöne Fotos machen L. Also musste dann die Handykamera herhalten, aber die Ergebnisse waren da doch mehr als bescheiden (s.o.) L. Aber das Warten auf die Show hatte sich mehr als gelohnt. Begonnen wurde mit einer Performance von Tänzerin Eliana mit Isis-Wings zu einer Musik, die ich von den Bellydance Superstars her kannte und das war schon richtig, richtig gut. Anschließend fand eine Modenschau mit ich glaube orientalischer Brautmode statt, was zumindest ich sehr schön fand, da ich ja nicht nur vom orientalischen Tanz, sondern auch von anderen orientalischen Dingen, wie Kleidung, Einrichtung oder Baustil fasziniert bin (wenn ich das nötige Kleingeld hätte würde ich mir die Alhambra in Granada sofort kaufen).

 

Abb.: Tänzerin Eliana  (Foto: Djamila)

 

Abb.: Tänzerin Eliana (Foto: Djamila)

 

 

Danach ging es wieder mit den Tanzdarbietungen weiter, allerdings kriege ich den weiteren, genauen chronologisch Ablauf leider nicht mehr zusammen, da das so viele schöne Eindrücke waren, die ich einzeln gar nicht so verarbeiten konnte, sondern eher am Stück, wenn ihr versteht was ich meine.

An einige Darbietungen kann ich aber immer noch genau erinnern:

  •  Zum Einen an zwei Darbietungen einer blonden Tänzerin namens Shalymar el Amar aus Berlin, die eine wahnsinns Ausstrahlung hatte und deren Tanzen mir richtig gut gefallen und Lust auf mehr gemacht hat.

  •  Zum Zweiten der Auftritt des Tänzers Said el Amir, der doch recht starke „emotionale Ausbrüche“ bei den weiblichen Zuschauern erzeugte und der meinen Freund doch etwas ins staunen versetzte (Originalton: „Das ist jetzt schon der zweite Mann, den ich gesehen habe, der Bauchtanz macht“) und ich ihn nur mit Müh und Not vom mittanzen abhalten konnte J.

  •  Zum Dritten eine Tribal Performance von Tänzerin Eliana aus Offenbach, die meinem Freund total gut gefallen und sich auch bei mir ins Gedächtnis eingebrannt hat, obwohl ich eigentlich nicht soviel mit dem Tribal Style anfangen kann.

  •  Zum Vierten eine „Misch-Performance“ aus Jazz- und Modern-Dance mit orientalischen Elementen zu arabischer Popmusik, dargeboten von Svenja aus Horb am Neckar.

  •  Und zum Fünften die Darbietungen von Tänzerin Djamila, welche irgendwie sehr erfrischend für mich waren und mit viel Charme und Ausstrahlung dargeboten wurden.

 

 

 

Die kleinen Pausen zwischen den Showblöcken nutzten wir um uns ein bisschen die orientalische Livemusik in einem der Zelte anzuhören und für andere menschliche Bedürfnisse (ich hatte nämlich den Eindruck, dass mich Kentucky Fried Chicken mal wieder vergiften wollte J). Aber Alles in Allem hat es richtig viel Spaß gemacht zuzuschauen und es war für mich als Bauchtanzfan ein richtiges „Highlight“ (auch wenn’s am Anfang kleinere technische Probleme gab J). Und auch wenn ich einige Stunden stehen musste und auch gegen Ende (ca. 24 Uhr) recht müde war hätte ich mir das Ganze noch Stunden weiter anschauen können ! Und wieder gehen mir die Superlative aus J.

Also, „packte“ ich meinen noch vor Kurzem noch mittanzen wollenden und mittlerweile hundemüden Mitstreiter ein und wir machten uns auf den Heimweg. Zu erwähnen ist übrigens noch, dass uns im Parkhaus der zuständige Nachtwächter mit einem Monolog über Gesetze, Psychologen und was weiß ich noch ca. eine viertel Stunde lang zugetextet hat bis wir dann endlich losfahren konnten.

Ich hoffe doch sehr, dass ich noch Viele solcher schöner Abende erleben darf.

(Text: Sebastian Krüger; korrigiert von Djamila)

 

 

 

Abb.: Tänzerin Eliana (Foto: Djamila)

 

 

 

 

 

 

 

Café Oriental am 24.2.08 in der PUT-Eventbühne Frankfurt/Main-Hausen

 

Am 24.2.2008 fand wieder einmal das Café Oriental in der PUT-Eventbühne in Frankfurt-Hausen statt. Schon nach der Programmlektüre versprach der Abend mit Tänzerinnen wie Hanan Kadur, Mellany Amar oder Sahela ein ganz großes Highlight zu werden. Und das war schon mal vorweggesagt stark untertrieben. Begonnen wurde wie immer mit der bekannten Eingangsmelodie „Café Oriental“ von Bill Ramsey. Die Moderation des Abends gespickt mit Comedy und witzigen Zauberkunststückchen übernahm diesmal der Entertainer Kai Ahnung aus Bad Vilbel. Die erste Tänzerin des Abends war Hanan Kadur. Sie präsentierte eine getanzte Geschichte einer Frau, die gerade ihrer großen Liebe begegnet. Ehrlich gesagt hab ich eigentlich so meine Probleme mit getanzten Geschichten, aber Hanans Performance „Hanan in Paris“, die mit sehr viel Charme und Gefühl vorgetragen wurde war gleich der erste Höhepunkt der Show. Im zweiten Programmpunkt trat der Stargast des Abends, Tänzerin Sahela aus Wesel am Niederrhein mit einem Baladi mit Melaya Leff, dem schwarzen Umschlagtuch der Ägypterinnen auf. Ihr in der Anmoderation erwähntes Zitat „Ich möchte meinem Publikum eine schöne Zeit machen“ traf voll und ganz zu, um es mal etwas kürzer auszudrücken J.

 

 

 

 

Abb.: Tänzerin Sahela (Foto: Sebastian Krüger)

 

Abb.: Tänzerin Sho'ira (Foto: Sebastian Krüger)

 

 

 

 

Nach einer kurzen Überleitung durch Moderator Kai Ahnung hatte der brasilianische Tänzer Eduardo Laino seinen ersten Auftritt des Abends. Seine Performance, die als Afro-Cuban New Dance bezeichnet wurde entführte quasi für einen Moment in die Savannen Afrikas. Im Anschluss betrat die Veranstalterin Sho’ira die Bühne. Sie präsentierte einen sehr authentischen indischen Tempeltanz, verpackt mit einer kleinen Rahmenhandlung, nämlich als steinerne indische Statue, die zum Leben erwacht. Nun folgte wieder Sahela mit einem beeindruckenden Leuchtertanz, bei dem sie großes artistisches Könne bewies. Nach ihrer Aufführung kamen lustigerweise Fragen auf warum die weiße Decke des Raumes plötzlich so einige leicht schwarze Flecken aufwies. Den Abschluss des ersten Teils der Show machte Mohammed Al Hindi mit einem virtuosen Trommelsolo, was durchaus Lust auf mehr machte (der Abend war noch ja noch jung J). Nach einer 15-minütigen Pause eröffnete Stargast Sahela den zweiten Showteil mit einem Tanz, der an die Tänze der großen Monumentalfilme der 40er Jahre angelehnt war und sehr mitreißend war. Anschließend war wieder Hanan Kadur mit einem Saidi mit Stock zu einer modernen Variante eines Saidi-Liedes, sowie Trommelbegleitung von Mohammed Al Hindi an der Reihe. Irgendwie ist Orientalischer Tanz, in welcher Form auch immer mit Live-Musik-Begleitung doch immer am Schönsten J.

 

 

 

Im dritten Programmpunkt des zweiten Showteils war nun Samba wieder mir Eduardo Laino angesagt. Unter dem Titel „Suite Brasileira“ präsentierte er ein Interlude das an Karneval in Rio de Janeiro erinnerte. Im Anschluss verzauberte Tänzerin Mellany Amar mit einer ca. 10-minütigen klassischen Kurz-Routine im ägyptischen Stil das Publikum. Ein Teil ihrer Performance wurde von Mohammed Al Hindi mit der Trommel wieder Live begleitet und bildete mit dem letzten Auftritt von Sahela, die einen moderneren orientalischen Tanz aufführte und für Partystimmung sorgte die krönenden Schlusspunkte einer tollen Orientalischen Tanzshow.

 

Als Fazit kann ich sagen, dass es für mich mal wieder ein sehr toller Abend war, vielleicht sogar besser als beim letzten Café Oriental J. Auch wenn meine selbst geschossenen Fotos der Show nicht wirklich 1A wurden sind mir doch an diesem Abend mal wieder mindestens zwei schöne Aufführungen mehr als nur in Erinnerung geblieben.

 

 

.... na dann bis zum nächsten Mal J.

 

(Text: Sebastian Krüger; korrigiert von Sho'ira)

 

 

Abb.: Tänzerin Hanan Kadur (Foto: Sebastian Krüger)

 

 

 

Nachtrag zur Benefizshowgala zum 1-jährigen Bestehen des Fachgeschäftes Morgenland in Frankfurt a.M.

  Da ich für diese beeindruckende Showgala aus Zeitgründen leider keinen umfassenden Bericht verfassen konnte, dachte ich, ich sollte vielleicht wenigstens ein paar Worte über den Auftritt der Tänzerin verlieren, wegen der ich eigentlich hauptsächlich diese Veranstaltung besucht habe:

Tänzerin Anahita J.

Wer meinen Bericht zu Orienta-Gala 2006 gelesen hat wird sich erinnern, dass ich schon damals mehr als fasziniert von ihr war. Nicht viel anderes erging es mir an diesem Abend J.

Wenn ich mich noch richtig erinnere, wurde sie unter Anderem mit den Worten „dieses Mädchen ist schön, wie eine Blume“ von der Moderatorin des Abends angekündigt, und das sagt wirklich schon fast alles, wird ihr aber nicht komplett gerecht J. Ihr Tanz an diesem Abend war nämlich noch viel mehr als einfach nur hübsch anzusehen. Alleine ihr wundervolles weißes, schimmerndes Kostüm mit einem an Isis-Wings erinnernden Schleier war schon eine Augenweide. Aber auch ihr grazile und anmutige Art zu tanzen, sowie ihr zauberhaftes Lächeln und ihre Ausstrahlung machten die Performance für mich mal wieder unvergesslich. Ihr funkelndes Diadem auf ihrem Kopf ließ sie außerdem wieder wie eine orientalische Prinzessin aussehen J. Ich denke, dass sie eine gewisse Fähigkeit hat nicht nur mich so zu verzaubern und ich denke, dass diese erneute „Begegnung“ wieder etwas „elfenhaftes“ hatte J.

Sie ist ganz ehrlich meine absolute Lieblingstänzerin in der jüngeren, deutschen Bauchtanzszene J ! Leider sieht man sie nur sehr selten auf den großen oder kleineren Tanzshows in der Umgebung L.

… und, ja ich weiß, ich bin ein Schwärmer J J

(Text: Sebastian Krüger)

 

 

Show Bellytastic am 17.1. 2009 in Neu-Isenburg

Nach monatelanger Vorfreude war es am 17.1.2009 endlich soweit. Selbst nasskaltes Wetter mit Regen, verschmierenden Scheibenwischern und mehrere Glatteiswarnungen des Deutschen Wetterdienstes konnten mich nicht davon abhalten zum lang ersehnten Bauchtanzevent 2009 „Bellytastic“ in die Hugenottenhalle in Neu-Isenburg zu fahren. Nach kleineren Parkplatzquerelen ging es dann pünktlich um 20 Uhr los. Den Anfang machte Said el Amir mit einer humorvollen, witzigen Darbietung im jomdance®-modern-Stil zu dem Song „That`s the way I like it“, was das Publikum schonmal in Stimmung brachte. Nach der offiziellen Begrüßung durch Moderatorin Helena Lehmann begann dann der erste Showblock mit den Tänzerinnen Schachlo, Djamila, Sefirah, Apsara Habiba, Said el Amir, Eliana, Nashyra, dem Trio (Duo) Noaem, sowie den Asmana Dancers.

  •  Die usbekische Tänzerin Schachlo präsentierte u.A. einen persischen Folkloretanz, sowie einen  afghanischen Tanz, welche sie mit sehr viel Grazie, Hingabe und toller Ausstrahlung präsentierte. Schachlo soll laut Moderation so in etwa „Schöne Augen“ bedeuten, und, was soll ich sagen, das passt J. Als dritte Darbietung präsentierte Schachlo einen russischen Zigeunertanz, den sie mit sehr viel Temperament tanzte.

  •  Tänzerin Apsara Habiba zeigte zunächst einen kämpferisch anmutenden, mystischen Säbeltanz zu einem sehr mystischen Musikstück, der tänzerisch, wie auch akrobatisch eine Meisterleistung war. Ihre zweite Darbietung war dann eher eine Fusion aus orientalischem Tanz mit keltisch-irischen Einflüssen, was dann musikalisch in „Lord of the Dance“ mündete. Auch wenn man nach mehrerer Jahre andauernder Dauerbeschallung durch die Medien das Thema „Lord of the Dance“ langsam nicht mehr hören kann war es ein tolle tänzerische Darbietung.

 

 

 

Vid.: Die Asmana Dancers (auf: www.asmana.de oder

www.orient-academy.de) mit Underwater World (aus: www.youtube.com)

 

 

  •  der Tänzer Said el Amir präsentierte, neben seinem humorvollen Auftakttanz, nun einen Tanz im lyrischen jomdance®-Stil zu einer modernen Variante des orientalischen Liedes „Inta Omri“: alles-in-allem ein gelungenes Stück J.

  •  Tänzerin Eliana bot ebenfalls einen Tanz im jomdance®- bzw. modern-oriental-Stil dar. Dieser Tanz, musikalisch untermalt von Madonnas Song „Frozen“, den sie mit ausdruckstarker Mimik und in einem an Eis erinnerden, blauen Kostüm tanzte war quasi ihr Prüfungstanz am Ende ihrer Ausbildung zum jomdance®-Bühnentänzerin. Und diese Darbietung lies mit Sicherheit niemanden kalt J.

  •  Tänzerin Sefirah aus Ungarn präsentierte zunächst einen klassischen, orientalischen Tanz  in einem doch eher schlichten, aber doch interessanten, schwarzen Kostüm. Als zweite Darbietung tanzte sie zu einer Fusion aus orientalischem Trommelsolo mit süd-amerikanischen Sambaelementen. Diese Beiden Tänze bot sie mit wahnsinniger Ausstrahlung und Hingabe dar. Außerdem gehörte Sefirah, zusammen mit Saida für meine Begleiterin zu den Highlights des Abends.

 

 

  •  Tänzerin Djamila überzeugte mit einem mystischen Kerzentanz mit brennenden Kerzen auf dem Kopf balancierend, wobei das Flackern der Kerzen, sowie die gedimmte Beleuchtung diesem Auftritt den ganz besonderen Touch verliehen. Untermalt wurde das Ganze mit einem Musikstück namens „Habebe“, was mir sehr gut gefiel.

  •  Tänzerin Nashyra bot einen ihrem südamerikanischen Temperament entsprechenden wilden, modernen HipHop-Oriental Tanz, welcher sehr mitreißend dargeboten wurde.

  •  das Trio bzw. Duo Noaem war mit einem Bollywoodtanz zu einem Medley bekannter Musiken aus Bollywoodfilmen zu sehen. Und, ich muss sagen, dass ihre tänzerische Interpretation gerade zum ersten Musikteil, einem Lied aus dem Bollywoodfilm „Devdas“ dem Original in Charme und Grazie ziemlich nahe kam.

 

  •  die Tanzgruppe Asmana Dancers, bestehend aus den Tänzerinnen Djamila, Eliana und Nashyra brachte ebenfalls noch einmal einen fantasievollen Tanz im modern-oriental-Stil auf die Bühne. Die Mystik, sowie in Art der Kostüme erinnerten irgendwie an Wasser oder an Wesen des Wassers bzw. Wasserfeen J. Auch wenn ich dem klassischen orientalischen Tanz im Vergleich mit dem jomdance®- oder dem modern-oriental Stil doch eher den Vorzug geben würde, muss ich sagen, dass mir alle Darbietungen an diesem Abend sehr gut gefallen haben J.

Nach ca. 25 Minuten Pause zum Beine vertreten begann der zweite Showblock mit den absoluten Highlights des Abends. Nahezu geschlagene 45 Minuten tanzte Stargast Saida begleitet von Mario Kirlis und zwei weiteren Musikern Raqs Sharqi der Extraklasse. In ihren Darbietungen jagte ein Höhepunkt den Nächsten. Saida wechselte mehrere Male ihre Kostüme zwischen den einzelnen Tanzpassagen, wobei ein Kostüm funkelnder und zauberhafter als das andere war. In Saidas Umziehpausen gaben die Musiker um Mario Kirlis einen Einblick in ihr musikalisches Können, was oftmals an Virtuosität kein Ende nehmen wollte. Aufgrund ihrer Ausstrahlung und ihrer mitreisenden Art zu Tanzen hätte ich Saida noch stundenlang zuschauen können auch wenn es schon ziemlich spät war. Ihre anscheinend nicht-endend wollende Performance wurde vom Publikum mit stehenden Ovationen honoriert. Der Saal kochte, wie das so schön heißt J.

Nach dem großen Finale ging es dann für mich und meine Begleiterin dann doch ziemlich müde in Richtung Heimat, allerdings sorgten die vielen schönen Eindrücke dieses Abends mit Sicherheit auch dafür, dass ich doch nicht zu müde zum autofahren war J.  

Wenn man etwas an diesem Abend kritisieren wollte, dann vielleicht, dass das Keyboard, gespielt von Mario Kirlis tontechnisch etwas dominierte und dass Eliana an diesem Abend keine ihrer tollen Tribal-Fusion-Performances darbot J. Aber sonst war es ein gigantisch toller Abend, bei dem selbst ich so meine alltäglichen Probleme vergessen konnte und ich hoffe, dass es bald wieder so eine tolle Gala zu bestaunen gibt J.

Es war einfach „Belly-(Fan-)tastic“ J J.

(Text: Sebastian Krüger)

 

 

 

Showgala Oriental Delight 18.7.2009 in Mühlheim a.M.

Nach einer vielleicht „unvorhersehbaren Fügung des Schicksals“ J (Anm. d. Autors: Noch einmal ganz lieben Dank für die Freikarten, Djamila J) ging es für mich und meine Begleitung am Samstag, den 18.7.2009 zur Showgala Oriental Delight in Mühlheim a.M., die anlässlich des 2-jährigen Bestehens des Tanzstudios Orient Academy stattfand. Nach einer doch eher unkomplizierten Anfahrt zur Veranstaltungsstätte, wurde man dort von einem kleinen orientalischen Basar mit Händlern der orientalischen Tanzszene aus dem Rhein-Main-Gebiet, sowie einem reichhaltigen, orientalischen Buffet des Restaurants L’Emir aus Frankfurt a.M. „begrüßt“, bei dem es Einiges zu Entdecken oder zum Durchstöbern gab J. Mit ca. 30-minütiger Verspätung begann dann die eigentliche Showgala mit einigen einleitenden Worten von Moderatorin Helena Lehmann. Die Show bestand aus diversen Darbietungen in teils unterschiedlichen Tanzstilen, die von den Tänzerinnen Djamila, Nashyra, Eliana, Delanna, Shalymar el Amar, sowie dem Tänzer Said el Amir, der Tanzgruppe Asmana Dancers und natürlich dem Stargast des Abends Bellydance Superstar Jillina aus den USA präsentiert wurde.

  •  Tänzerin Nashyra, die die Show mit einem leidenschaftlichen und mitreißenden, klassischen Raks Sharki in einem traumhaften Kostüm eröffnete, begeisterte außerdem noch mit einer eher brasilianisch angehauchten Fusion mit Federfächer, die sie mit viel Charme und Anmut darbot.

 

 

Abb.: Tänzerin Delanna (Foto: Rainer Gutzmer und Matthias Kotsch)

(aus: www.orient-academy.de)

 

 

 

Vid.: Tänzerin Eliana (auf: www.eliana-dance.de oder

www.orient-academy.de) mit "Black Pearl" (aus: www.youtube.com)

 

 

  •  Tänzerin Djamila glänzte natürlich wieder mit einer ihrer stilistisch einzigartigen Raks Sharki Darbietungen, sowie mit zwei weiteren Tänzen, die unter den Überschriften „Pop&Drum“ und „Gypsy Feeling“ standen. Gerade ihre „Gypsy Feeling“-Performance, die sie sehr feurig und mit viel Freude darbot sorgte für wahnsinnig gute Stimmung im Publikum.

  •  Tänzerin Eliana  beeindruckte einmal mehr durch ihre einzigartigen Tribal- Fusion-Performances. Gerade ihr erster Tanz, den sie in einem für Tribal eher untypischen weißen, perlmuttglänzenden Kostüm tanzte war für mich atemberaubend schön und ich muß einmal mehr sagen, dass es gerade Elianas Tribal-Stil ist der auch einen „Puristen“ wie mir, der eher dem klassischen Raks Sharki den Vorzug gibt, mehr als gefällt J. Ihr zweiter Tanz, der unter der Überschrift „Black Pearl“ stand beschritt dann stilitisch eher die Gothic-Ebene. Hier kam Elianas wandlungsfähige Mimik gut zur Geltung.

  •  Tänzerin Delanna stellte gerade mit ihr ersten Tanz eines der Highlights des Abends dar. Auch wenn mir zunächst der angekündigte Voi-Dance vom Namen her unbekannt war, so war ich, gerade auch als Schleiertanzfan, von ihrer anschließenden Darbietung und nicht nur ihrem akrobatischen Können mehr als fasziniert.

 

 

 

Man hatte teilweise den Eindruck, daß die „Voi’s“ wie von Geisterhand um sie herumwirbelten. In ihrem zweiten Auftritt begeisterte Delanna dann außerdem noch mit einer klassisch-tango-Fusion mit anschließendem Trommelsolo; einfach zauberhaft J. Man mag irgendwie gar nicht verstehen, warum sie beim Nachwuchswettbewerb der Orienta 2006 nur Dritte geworden war. Und ich glaube ich habe ein „neues Favorite“ in der deutschen Bauchtanzszene gefunden J.

  •  Tänzerin Shalymar el Amar brillierte zunächst mit einem klassischen Saidi, einem Stocktanz, den sie mit viel Freude und Charisma darbot. Ihr zweite Darbietung war ein Raks Sharki nach einer Choreographie von Jillina und ich behaupte einfach einmal, daß die anwesende Jillina an deren Umsetzung nichts auszusetzen hatte J.

  •  Der Tänzer Said el Amir, der mit einer Raks Sharki- , einer jomdance®-, sowie einer Schleier-Performance aufwartete, bestach einmal mehr durch seinen zumindest für mich einzigartigen Tanzstil. Auch wenn man als „männlicher Bauchtanzfan“ mit tanzenden Männern anfangs nicht ganz soviel anfangen kann so sind seine mit viel Ausdruck und vor allem mit viel Witz dargebotenen Tänze immer wieder ein Auftrittsbesuch wert  J.

  •  Die Tanzgruppe Asmana Dancer, bestehend aus den Tänzerinnen Djamila, Eliana und Nashyra präsentierten ein „Medley“ verschiedener Tanzstile aus dem Repertoire des Orientalischen Tanzes. So waren während ihrer ca. 10-minütigen Performance Passagen des Schleiertanzes, des Tribal oder des Baladi zu sehen. Dieses „Medley“, das mit perfekten Übergängen ja eigentlich perfekt getanzt wurde war für mich ein weiteres Highlight des Abends. Meines Erachtens wäre diese Choreographie und Darbietung vielleicht auch geeignet, um „Neulinge“ für den Orientalischen Tanz zu begeistern.

 

 

 

 

Abb.: Tänzerin Eliana (Foto: Rainer Gutzmer

und Matthias Kotsch) (aus: www.orient-academy.de)

 

 

Abb.: Tänzerin Jillina (Foto: Rainer Gutzmer

 und Matthias Kotsch) (aus: www.orient-academy.de)

 

 

 

 

  •  Tänzerin Jillina, quasi „Chefin“ der Bellydance Superstars Gruppe aus den USA war natürlich der Top-Act des gesamten Abends J. Sie präsentierte den klassischen Orientalischen Tanz par excellence und wartete mit drei mitreißenden Tänzen in noch atemberaubenderen und teils diamant-funkelnden Kostümen auf. Gerade ihr letzter Tanz, der den Schlusspunkt der Show markierte war in sehr hohem Maß faszinierend und einzigartig, dass er das Publikum zu übermäßigen Begeisterungsstürmen hinriß.

 

Alles in Allem war es ein unvergesslicher Abend, der noch faszinierender geworden ist, als ich es mir vorher vorgestellt hatte. Vor Allem den starke Einsatz der Bühnenbeleuchtung in absoluter Perfektion und Harmonie mit dargestellten Stimmungen der Tänzerinnen und Tänzern fand ich besonders gelungen und einfach sehr schön. So viel ich auch nachdenke, mir würde ganz ehrlich überhaupt gar nichts einfallen, was ich an dieser Showgala negativ kritisieren würde J.

 

 

It was really ORIENTAL DELIGHTful JJ !!!

(Text: Sebastian Krüger)

 


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Stand: 29.04.11